DHM: Ein Leichtathletik-Fest

Münster. Es stimmt – der allgemeine deutsche Hochschulsportverband schreibt auf seinen Internetseiten vollkommen zu Recht von einem „großen Sport-Spektakel“. Denn mehr als 500 Studierende fanden am 14. Mai den Weg zur Deutschen Hochschul-Meisterschaft (DHM) nach Münster. Und für viele der Athleten sollte sich die Reise lohnen, denn die Anlage, die erst vor knapp zwei Jahren fertiggestellt wurde, war ein idealer Schauplatz für viele tolle Ereignisse.

Doch zunächst war ich etwas skeptisch. Denn mit neuen Anlagen habe ich in der Vergangenheit nie wirklich gute Erfahrungen machen können. Nicht so in Münster. Im dritten der zehn Vorläufe über 100 m verbesserte ich meine Saisonbestleistung (bisher 11,22 s) zunächst auf 11,17 Sekunden und sicherte mir so Platz zwei im Lauf. Dann galt es abzuwarten, ob vielleicht der Sprung ins A-, B- oder C-Finale möglich ist. Und er war: Die Zeit reichte sogar deutlich fürs B-Finale.

Dabei konnte ich mich noch einmal leicht verbessern. 11,12 Sekunden und Rang fünf waren es am Ende im Lauf, Rang elf in der Gesamtwertung. Ein Ergebnis, das mich sehr zufrieden stimmte. Einziger Wermutstropfen ist, dass die Zeit im vergangenen Jahr sogar zu einem dritten Platz gereicht hätte. Aber die DHM ist eben längst kein Geheim-Tipp mehr.

Umso mehr freute es mich zudem, dass ich durch diese Meisterschaften die Gelegenheit hatte, ein paar Sportfreunde aus dem ganzen Land zu treffen. Beispielsweise Markus Schröder (SCC Berlin, Bild), den ich seit drei Jahren vom JtfO-Bundesfinale gut kenne und aus Berlin angereist ist.

Ein ähnliches Bild zeichnete sich dann auf den 200 Metern ab. 22,70 Sekunden bedeuten zwar eine deutliche Verbesserung im Vergleich zum Saisoneinstand in Wetzlar, genügen in diesem Jahr jedoch „nur“ zu Rang 14. Dennoch kann ich auch damit sehr zufrieden sein. Und ich denke, die Macromedia Hochschule, die ich an diesem Tag repräsentiert habe, kann es auch.

Nun schaue ich erst einmal positiv in die kommenden Wochen. Unter Umständen geht’s am 30. Mai weiter bei der Kurpfalz Gala in Weinheim. Dann sollen die nächsten Steigerungen folgen. Doch vorher werde ich jedoch noch einige Male als Moderator aktiv sein – u.a. beim Deichlauf in Neuwied am kommenden Freitag. Ihr seid doch dabei, oder?

Bis dahin.

Ihr / Euer

unterschrift_Daniel

Daniel Schüler

Geboren im Westerwald hat es Daniel für den Studiengang Journalistik nach Köln gezogen. Erste Praxiserfahrungen sammelte er bereits zuvor bei der Rhein-Zeitung, für die er heute noch als freier Autor tätig ist, oder beim SWR. Während seines Studiums lernte er zudem die praktischen Abläufe bei Radio RPR1, dem ARD Morgenmagazin, der ARD Sportschau, dem ZDF und stern TV kennen. Dies hilft ihm auch bei seinen Moderationen. Darüber hinaus betreut Daniel aktuell die Social Media-Auftritte der Olympiamannschaft für den DOSB.

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